Male Extra : Katholische Kirche in Marbach stellt aus: Krippenlandschaft wächst von Woche zu Woche – Marbach

Male Extra

Marbach – Ein Unterbau aus Ziegelsteinen und einer Holzplatte, darauf eine mit Moos, Rinde und verschiedenen Tieren belebte Landschaft: Bereits zum zweiten Mal hat Elisabeth Reischl mit fünf anderen Frauen eine etwa zwölf Quadratmeter Große Kripen der Künheinen w Krippenolis. Kurz vor dem ersten Advent haben die Frauen mit dem Aufbau begonnen, wobei jede von ihnen einen kleinen Teil zu der vielfältigen Landschaft beigetragen habe.

Moos und Rinde aus dem Hardtwald
„Ich bin extra in den Hardtwald gefahren, um Moos und Rinde zu besorgen”, erzählt Elisabeth Reischl. Auch einen Feigenzweig aus ihrem eigenen Garten habe sie mitgebracht. Das Interessante an der Krippe ist, dass die Landschaft zu jedem der folgenden Adventssonntage mit weiteren Details bereichert wird. „Es gibt also immer wieder etwas Neues zu entdecken“, freut sich Reischl. So kämen am dritten Advent die ersten Personen in Form der Hirten dazu, am vierten Advent werden Maria und Josef auf ihrem Weg zum Stall hinzugefügt. Heiligabend werde natürlich die bekannte Stallszene dargestellt, die am 6. Januar durch die Heiligen Drei Könige bereichert werde. Das Gesamtbild soll bis Mitte Januar in der Kirche bestehen bleiben.

Die Figuren sind handgemacht
Auch die Figuren haben eine Besonderheit aufzuweisen: Sie sind alle vor 20 Jahren von Elisabeth Reischl selbst angefertigt worden. „Es handelt sich um sogenannte Egli-Figuren“, erläutert Reischl. „Sie haben spezielle Bleifüße und ein bewegliches Sisalgerüst.“ Dadurch sei ein gestischer Ausdruck der Figuren möglich. Reischl nutzte diesen Vorteil in ihrer Zeit als Religionslehrerin.

Persönliche Schätze werden integriert
Bis noch vor zwei Jahren war die Krippenlandschaft in einem kleineren Ausmaß der Familie von Elisabeth Reischl vorenthalten. Dann kamen Pfarrer Stefan Spitznagel i Gemeindereferentin Raphaela Vogel auf die Idee, die bisherige kleine Krippe in der Kirche durch etwas Neues zu ersetzen. Seither baue Elisabeth Reischl ihre Krippe, an der viel Herzblut hängt, in der Kirche auf. „Besonders wichtig sind mir ein geplatzter Stein und eine Sandrose, die tatsächlich aus der Wüste stammen”, erzählt Reischl. Gemeindereferentin Raphaela Vogel sei auch diejenige, die für jeden Adventssonntag einen zur Landschaft passenden Impuls sowie ab dem vierten Advent ein Rätsel für die Kinder gestaltet.

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