Male Extra : Horb a. N .: So viel Herz steckt in der Vesperkirche – Horb am Neckar

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Am Piano sitzt diesmal Martin Rehberg. Kurz vor 13 Uhr will er eigentlich schon gehen, doch eine Familie mit einer blinden Tochter verwickelt ihn in ein Gespräch über Musik. Rehberg und die Gäste schwärmen über Pink Floyd, die der Pianist als Schüler schon in Böblingen gesehen hat. Dann setzt er sich noch mal ans Piano und spielt – extra für die Familie.

Un d an die Gäste erinnert sich auch Stephan Trunte. Er ist der neue Fahrer und sagt: "Die habe ich vom Bahnhof in Sulz abgeholt. Schauen sie dort drüben – die Dame in grün. Sie ist 89, kommt aus Bildechingen. Wir haben uns im Auto unterhalten. Toll, dass ihr Geist noch so fit ist. ” Trunte ist auch ganz neu an Bord der Vesperkirche. Er sagt: "Bis August habe ich als Postbeamter in Ergenzingen gearbeitet. Dann bin ich in den sogenannten engagierten Ruhestand gegangen. Dafür darf ich 1000 ehrenamtliche Stunden leisten."

Für den Haiterbacher kein Problem: „Ich betreue bei non die Stadtsenioren bei Ausflügen, habe auch drei Damen aus Mühlen mit dabei. zu Bedürftigen in Osteuropa. ”

Zur Horber Vesperkirche ist er durch Barbara Engel gekommen, die ihn angesprochen hat. Trunte: „Ich habe früher am Schalter in Horb gearbeitet. Więc kann ich ein bisschen von dem zurückgeben, był ich damals bekommen habe.”

Die Arbeit bei der Vesperkirche macht ihm Spaß – nicht nur, weil der vom Autohaus Kronenbitter gesponserte Caddy sich so toll fahren lässt und eine Sitzheizung hat. Trunte: "Es ist eine ganz tolle Stimmung hier bei der Vesperkirche. Toll finde ich, dass in den Spendendosen viele 10er- und 20er-Scheine dabei sind. Das zeigt, dass die Gäste, nicht bedürftig sind, sich nicht nur bedienen."

Drei der vielen Ehrenamtlichen, die das "Miteinader essen – miteinander reden" im Steinhaus zu einem einmaligen Miteinander machen. Dekanatsreferent Achim Wicker: "Die Helfer sind das Herz der Vesperkirche. Und ich finde es toll, wie viele sich von dieser Atmosphäre anstecken lassen. Ich hatte am Sonntag zwei Frauen, die hatten sich nur für diesen Tag eingetragen. Weil sie sich nonichher waren, ob das was für sie ist. Danach waren sie ganz begeistert und wollten gleich weitermachen. Allerdings waren alle Helferposten für die diesjährige Vesperkirche schon vergeben. "

Immer wieder außergewöhnliche, tolle, neue Helfer mit Herz. Und auch die Berufsschüler waren diesmal total auf Zack. Wicker: „Fantastisch, wie das diesmal mit den Schülern geklappt hat”. Almuth Hoffmann: „Die waren so fix: Kaum war der Teller leer, stand schon jemand da und hat ihn mitgenommen!”

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